Modellvarianten



Die ersten 33 liefen 1983 vom Band. Es handelte sich hierbei um das intern als Serie 905 bezeichnete Modell. Die Seitenlinie des in Italien auch gerne als “La Linea” bezeichneten Kompaktklässlers brach radikal mit den Rundungen des Alfasuds und setzte auf Kante. Der Hüftknick unterhalb der C-Säule ermöglichte das hohe Heck, hinter dessen großer Klappe sich ein äußerst großzügiger Kofferraum versteckte.

Angeboten wurde der 905 von Anfang an als fünftürige Limousine (italienisch: “Berlina”). Ein Jahr später folgte der Kombi. Die Italiener verpassten diesem den klangvollen Namen “Giardinetta”, mit dessen Aussprache der eine oder andere Nichtitaliener vermutlich überfordert ist, so dass nach dem Facelift 1988 der bis heute für Alfa-Kombis verwendete Name „Sportwagon“ das Heck aller 33 mit Ladeabteil ziert.

Dieser Name behielt man bei als die Alfa-Ingenieure auf Geheiß des damaligen Fiat-Präsidenten Vittorio Ghidella 1990 den 33 tiefgreifend überarbeiteten. Ghidella, der seit Übernahme Alfas durch Fiat im Jahre 1986 auch das Sagen hinsichtlich der Alfa-Modelle hatte, befand schon kurz nach der Übernahme des bis dato staatlichen Alfa-Konzerns, dass der 33 viel besser ist, als er je gedacht hatte und gab so 1990 grünes Licht für ein letztes Facelift, das dem 33 intern den neuen Werkscode 907 verpasste und nach außen hin eine geglättete Karosserie hervorbrachte, die in ihren Grundzügen Anleihen beim überaus erfolgreichen Alfa 164 nahm. Neben dem Kombi Sportwagon wird die fünftürige Berlina weiterhin gebaut.

Mit den Veränderungen der Karosserie gingen diverse Updates des Interieurs einher. Waren die ersten 905er noch verspielt gehalten, so zog spätestens 1988 anlässlich des ersten Facelifts nüchterne Übersichtlichkeit ein. Mit Einführung der Serie 907 wurde das Cockpit des 33 nochmals überarbeitet und so weit wie möglich aufgeräumt. Zwar blieb das Zündschloss bis zum Ende der Modellreihe links an der Lenksäule. Jedoch bemühten sich die Designer des Interieurs, mit übersichtlichen und klar skalierten Instrumenten, großen Drehreglern für Heizung/Lüftung und hübsch gestalteten Lüftungsdüsen einen Eindruck von Klarheit und Wertigkeit zu schaffen. Gleichzeitig waren die gewählten Materialien nicht immer von guter Qualität, was nicht nur die damaligen Motorjournalisten monierten.

Die letzten 907er kamen 1994 in den Verkauf. Nachfolger wurden die auf Fiat-Plattform aufbauenden Zwillinge Alfa 145 und 146.

next »