Alfa Romeo 33

Der Alfa 33 war seit 1983 Alfas Vertreter der Kompaktklasse und löste als solcher den 1972 vorgestellten Alfasud ab, der als Begründer einer Gattung von Fahrzeugen gilt, die heute zumeist als Golfklasse bezeichnet wird.

Von diesem übernahm der 33 wesentliche technische Merkmale, setzte jedoch ganz bewusst mit der Zahl “33” auf einen konträren, dafür jedoch in der Alfa-Geschichte recht legendären Namen. Er entstammt dem grandiosen Straßensportwagen Alfa 33 Stradale der 60er Jahre, mit dem den kompakten 33 außer dem Namen jedoch nichts verbindet. Erklärtes Ziel der Alfa-Strategen jener Jahre war es vielmehr, den Namen des Vorgängers Alfasud aus den Köpfen der Käufer zu bekommen. Dieser kämpfte nach einem famosen Start mit teilweise desaströsen Qualitätsdefiziten und ruinierte so das bis dato glänzende Alfa-Image nachhaltig. Vermutlich leidet Alfa Romeo noch heute unter den Fehlern während der Herstellung des Alfasud.

Dabei war mit dem kompakten Alfa technisch eine ebenso revolutionäre wie zukunftsweisende Technik bei Alfa lanciert worden, die der 33 nahezu mit nur wenigen Ausnahmen übernahm. Entgegen aller übrigen damaligen Alfamodelle wurde der 33 wie sein Vorgänger vorerst ausschließlich mit Frontantrieb und flach liegendem Boxer-Motor angeboten. Das vergrößerte den Fußraum des Interieurs und schaffte vor allem einen niedrigen Schwerpunkt, dem der 33 einen Großteil seiner agilen Fahreigenschaften zu verdankte.

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